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Der Heimatverein Altstadtfreunde St. Wendel e.V. ging 1984 aus der Bürgervereinigung der St. Wendeler Altstadtfreunde von 1973 hervor. Als Anfang der 70er Jahre eine sogenannte Stadtkernsanierung die historisch gewachsene St. Wendeler Altstadt sichtbar bedrohte, erkannten allmählich immer mehr geschichtsbewusste St. Wendeler Bürger in der maßlosen Modernisierungsplanung die Gefahr des beträchtlichen Identitätsverlustes für ihre Heimatstadt. Die Gegener dieser praktizierten “Sanierung”, vor allem die von den Abrissmaßnahmen unmittelbar betroffenen Bürger im Dombereich, versammelten sich am 31. März 1973 im Café Lerner unter Leitung von Gerd Weber. Gemeinsam forderten sie ihre demokratischen Mitspracherechte ein, wandten sich entschieden gegen jede Form der Flächensanierung und verlangten eine behutsame Objektsanierung im Sinne des Denkmalschutzes. Diese Leitziele der St. Wendeler Altstadtfreunde - wie sie bald genannt wurden und sich selbst bezeichneten - leiteten mit der Zeit eine Wende der städtischen Sanierungspolitik ein. Dazu trugen zahlreiche, vielgestaltige Veranstaltungen der Altstadtfreunde, wie “Altstadtabende” im Saalbau und “Altstadtfeste im Dreieck”, bei. Durch diese langjährige Förderung des Traditionsbewusst- seins und der Heimatverbundenheit der St. Wendeler Bürger wurde der Boden bereitet zur Gründung eines Heimatvereins in der Kernstadt.
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