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Die von Gerd Weber gemeinsam mit dem Vorstand ausgesuchten und durchgeführten Halb- und Ganztagesausflüge in die nähere Ungebung und auch über die Landesgrenzen hinaus sind allen Altstadtfreunden und Nichtmitgliedern in guter Erinnerung. Das heimatliche Brauchtum zu bewahren und zu pflegen lag ihm am Herzen. So lud er z.B. die Altstadtfreunde und Mitbürger ins historische „Dreieck“ der Stadt ein, um mit Chören und Wortbeiträgen unter dem Motte „Mit Sang und Klang in den Mai“ den Frühling zu begrüßen. Der Arbeitskreis für Stadtgeschichte war sein „Flaggschiff“ unter den Veranstaltungen. Hier konnte er sein Wissen als Historiker, Oberstudienrat und Dipl.-Pädagoge einbringen. Unter seiner Leitung wurden einmal im Monat an einem Sonntagmorgen im Café Lerner mit geschichtsinteressierten Bürgern Themen aus der Vergangenheit referiert und diskutiert. Auf seine Initiative ging auch das jährliche Treffen der Geschichtsvereine des Westrichs zurück, das mal im französischen Grenzland Elsass-Lothringen, mal im Saarland oder in Rheinland-Pfalz stattfand. Es war ihm ein Anliegen, das Geschichtsbewusstsein auch über die Landesgrenzen hinaus zu bewahren und immer wieder in Erinnerung zu rufen. Auch der Gedankenaustausch in der seit 25 Jahren bestehenden und von Gerd Weber initiierten Arbeitsgemeinschaft der St. Wendeler Heimatvereine diente der Information und der gegenseitigen Wertschätzung. Mit dem Ökumenischen Advent in der kath. und ev. Pfarrei endete das abwechslungsreiche Jahresprogramm des Heimatvereins. Damit verbunden war immer eine Spendenaktion zugunsten karitativer Einrichtungen, worin sich Gerd Webers soziales Engagement spiegelte. Dass Gerd Weber sich so für den Verein und andere Gremien einsetzen konnte, verdankte er nicht nur seinem Wissen und Können, sondern auch seiner Ehefrau Karin, die ihm immer zur Seite stand und auf manches zugunsten des Vereinslebens verzichtete. Der verbleibende Vorstand der Altstadtfreunde ist bemüht, den Heimatverein im Bereich seiner Möglichkeiten weiter zu führen und mit Inhalt zu füllen. Ersetzen können wir Gerd Weber nicht. Er hinterlässt eine große Lücke.
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